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Tipps für den Tayrona Nationalpark – Strände, Unterkünfte & Wanderrouten (inkl. Karte)

Traumhafte Aussichten: mit meinen Tipps für den Tayrona Nationalpark kommst du bestens gerüstet und weißt schon vorab was sich lohnt und was du besser vermeiden solltest!

Mit seinen paradiesischen Stränden am Rande einer vielfältigen Dschungellandschaft zählt der Tayrona Nationalpark zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Kolumbien. Basierend auf meinen eigenen Erfahrungen, verrate ich dir in diesem Artikel die besten Tipps für den Tayrona Nationalpark!

Wenn du Kolumbianer nach den beeindruckendsten Spots im Land fragst, kommt mit 99% Sicherheit „El Parque Nacional Natural Tayrona“ als eine der ersten Antworten dabei heraus. Die Populariät des Parks ist nicht unbegründet, sorgt jedoch auch für einen entsprechenden Publikumsverkehr. Selbiger ist noch am ehesten mit dem Andrang in Cartagenas Altstadt zu vergleichen.

Dementsprechend wichtig ist es, deinen Aufenthalt gut zu planen um dem größten Ansturm auszuweichen und dabei trotzdem die schönsten Ecken des Parks zu sehen. Ich verrate dir in diesem Beitrag wie du das am besten anstellst.

 
Tipps für den Tayrona Nationalpark – Schnellnavigation
(per Klick direkt zum Abschnitt, per „Nach Oben“ kommst du wieder hierhin zurück!)

 

 
Das Postkartenmotiv von Cabo San Juan ist der Hauptgrund für die Popularität des Tayrona Nationalparks

1) Beste Reiszeit für deinen Besuch des Tayrona Nationalparks

Bei deinem Besuch des Tayrona Nationalparks solltest du zwei Dinge beachten: zum Einen den Ansturm an Feiertagen und zur Urlaubszeit der Kolumbianer, zum Anderen die saisonalen Wetterunterschiede. Ich selbst war Anfang Juni, unter der Woche, im Park unterwegs. Zu dieser Zeit hatten wir gutes Wetter und der Andrang hielt sich in Grenzen, insbesondere da wir durch unsere Unterkunft (im Park) vor den Tagesbesuchern an den einzelnen Stränden sein konnten.

Im Hinblick auf den Andrang, solltest du unbedingt folgende Zeiten meiden: Mitte Dezember bis Mitte Januar, Mitte Juni bis Mitte Juli, Ostern und Feiertage im Allgemeinen. Was das Wetter anbelangt gelten die Monate Mai, September und Oktober als die schlechtesten Monate. Daraus ergeben sich die Monate März, April, Anfang Juni, sowie Anfang Dezember und Ende Januar als beste Reiszeit für deinen Besuch des Tayrona Nationalparks. Da der Park bei Einheimischen äußerst beliebt ist, solltest du zudem die Wochenenden meiden.

Bitte beachte: jedes Jahr im Februar ist der gesamte Park geschlossen, dementsprechend solltest du dir für diesen Monat eine Alternative suchen (siehe unten). 2020 ist die Schließung des Parks auch auf 15 Tage im Juni (01.-15.06.) und 15 Tage im Oktober (19.10.-02.11.) ausgeweitet worden.

Öffnungszeiten: täglich von 08:00h bis 17:00h, letzter Einlass um 16:00h. Ich empfehle vor 8h am Eingang zu sein.

Nutze die folgende Übersicht für die Planung deines Besuchs im Tayrona Nationalpark:

MonatRegenAndrangPark Geöffnet?
JanuarWenigHochJa
FebruarWenigNiedrigNein
MärzWenigMittelJa
AprilMittelMittelJa
MaiVielNiedrig-MittelJa
JuniMittelMittel-Hochab 16.06.
JuliVielMittel-HochJa
AugustMittelMittelJa
SeptemberVielNiedrigJa
OktoberVielNiedrigbis 19.10.
NovemberMittelNiedrigab 3.11.
DezemberWenigHochJa

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2) Wanderrouten & Karte vom Park

Um den Tayrona Nationalpark zu erkunden benötigst du neben Zeit auch etwas Kondition, da die einzelnen Strände nur über Wanderwege erreichbar sind. Lediglich der erste Abschnitt, vom Haupteingang zu den EcoHabs/Parkplatz, ist über eine Straße verbunden. Insgesamt solltest du für die Strecke vom Parkplatz zum Cabo San Juan (dem Postkartenmotiv) rund 2-3 Stunden Wanderung veranschlagen. Da allein die Wanderung Hin- und Zurück somit schon bis zu 6h dauert, rate ich von einem reinen Tagesausflug ab.

Bei einem längeren Aufenthalt im Park, kannst du vor den Tagestouristen die schönsten Ecken des Parks genießen und hast genügend Zeit auch die weniger bekannten Spots zu erkunden. Wir haben so z.B. den ersten Tag zum baden in „La Piscinita“ genutzt und sind die kleine Wanderungen zum Aussichtspunkt von Playa Canaveral angegangen. Alles in allem sind die Spots, die etwas abseits vom Cabo San Juan liegen, deutlich weniger frequentiert und daher auch idyllischer.

Da ich eher der visuelle Typ bin, habe ich eine eigene Karte gebastelt in der ich die wichtigsten Wanderwege und Sehenswürdigkeiten markiert habe. Die Zahlen in der Karte entsprechen dabei den Sehenswürdigkeiten und Tipps für den Tayrona Nationalpark, die ich im nächsten Abschnitt ausführlich beschreiben habe:
 

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3) Sehenswürdigkeiten & Beste Strände

Paradiesische Strände in Kombination mit Dschungellandschaft, diese Vorstellung zieht die meisten Besucher in den Park. Allerdings sieht die Realität etwas anders aus: der Strand von Cabo San Juan hat sich mittlerweile zu dem Go-To-Instagram-Hotspot im Land entwickelt und einen wahren Boom ausgelöst. So schön dieser Strand auch ist, so sehr erinnert der Andrang hier an Touri-Hotspots wie Barcelona oder Rom.

Dennoch solltest du mich nicht falsch verstehen: der Tayrona Nationalpark ist unglaublich beeindruckend und die Strände sind traumhaft schön. Wie auch in Europa solltest du dich auf die Dinge rechts und links der Highlights konzentrieren, da du hier noch die propagierte idyllische Schönheit findest. Auch möchte ich dich darum bitten respektvoll mit der Natur und den Einheimischen vor Ort umzugehen: halte deine Fußabdruck so gering wie möglich, beachte die Parkregeln und trage damit deinen Teil zur Erhaltung dieses schönen Parks bei.

Wenn du im Park übernachtest, kannst du den Park außerhalb der Öffnungszeiten mit weniger Leuten genießen. Durch unsere Unterkunft innerhalb des Parks, konnten wir uns direkt nach Sonnenuntergang auf die Wanderung begeben und so alle Strände in Ruhe erkunden. Selbst am Cabo San Juan war bei unserer Ankunft noch relativ wenig los.

Bitte beachte: aufgrund der gefährlichen Strömungen, ist das Baden an den meisten Stränden im Tayrona Nationalpark lebensgefährlich und hat bereits hunderte Menschen das Leben gekostet. Wenn du baden möchtest, so tue dies bitte nur in den explizit dafür ausgewiesenen Bereichen!

a) Playa Arrecifes

Dieser lange Strand ist der erste, auf den du auf deiner Wanderung ausgehend vom Haupteingang nach zirka 1h triffst. Am Anfang von Arrecifes liegt auch der erste große, gut ausgestattet Campingplatz. So schön dieser breite Strand auch sein mag, schwimmen ist hier verboten.

Ungefähr in der Mitte des Strandes mündet ein kleiner Flusslauf ins Meer, der eine kleine, idyllische Lagune geformt hat. Wenn du Glück hast, kann du hier Krokodile beobachten, das heißt jedoch auch das du entsprechend achtsam und vorsichtig sein solltest!

Die Playa Arrecifes ist echt weitläufig und überraschend grün…
…da sich in der Mitte eine kleine Lagune befindet. Hier gilt: Vorsicht vor Krokodilen!

b) La Piscina (baden erlaubt)

Ist meiner Meinung nach die beste Wahl unter den bekannten Stränden entlang des Weges zum Cabo San Juan, wenn du baden & entspannen möchtest. La Piscina befindet sich nur 1 Bucht hinter Arrecifes, dazwischen liegt Playa Arenilla, an der baden ebenfalls verboten ist.

Durch seine Entfernung zum Cabo San Juan geht es hier verhältnismässig entspannt zu, mit deutlich weniger Publikum. Nicht zu verwechseln mit ‚La Piscinita‘ (siehe unten).

La Piscina – einer meiner Tipps im Tayrona Nationalpark wenn es um Strände geht an denen man unbedingt baden gehen sollte!

c) Cabo San Juan (baden erlaubt)

Wie bereits angekündigt ist dies das Zentrum des Interesses und der mit Abstand beliebteste aller Strände im Tayrona Nationalpark. Danke Instagram. Aber klar: die Kulisse ist echt traumhaft, da hier zwei wunderschöne Buchten mit kristallklarem Wasser und weißem Sandstrand aufeinander treffen, an denen das baden erlaubt ist.

Ab Mittag wird es hier jedoch in den beliebten Monaten recht voll. Der Andrang liegt zum Einen an der touristischen Infrastruktur (Restaurant, Campingplatz) und zum Anderen an der Tatsache, das es einen direkten Bootstransfer von Santa Marta hierher gibt. Auf dem Aussichtspunkt hat man nicht nur einen traumhaften Blick auf die Bucht, hier kann man auch in Hängematten übernachten (die wir tagsüber für ein kleines Nickerchen genutzt haben).

Meine Empfehlung: wenn du den Massen entfliehen möchtest, solltest du so früh wie möglich kommen, ein paar schöne Fotos machen und dich dann auf die ruhigeren Ecken des Parks konzentrieren.

Cabo San Juan del Guia hat 2 traumhafte Buchten und einen Mirador direkt auf der Landzunge…
…der Blick von selbigen ist nicht minder beeindruckend!

d) Playa Nudista

Nur ca. 10-15 Minuten Fußweg vom Cabo San Juan entfernt liegt Punta Piedra und Playa Nudista. Wie der Name erahnen lässt, handelt es sich hierbei um einen FKK-Strand. Das sollte dich jedoch nicht abschrecken: FKK ist keine Pflicht, die meisten Besucher verzichten darauf und genießen einfach nur die Ruhe fernab des Trubels.

Direkt hinter dem Punta Piedra liegt die Playa Nudista (auf Fotos habe ich aus verständlichen Gründen verzichtet)

e) La Piscinita (baden erlaubt)

Dieser kleine Strandabschnitt liegt direkt unterhalb der EcoHabs, am Anfang des Parks und damit etwas Abseits vom Hauptweg. Dementsprechend handelt es sich hierbei auch um einen kleinen Geheimtipp, der meist erst am Nachmittag belebter wird.

Wir haben hier ein paar Stunden an unserem Anreisetag relaxt und gebadet, bevor wir uns auf eine kleine Sonnenuntergangswanderung gemacht haben.

La Piscinita eignet sich zum baden, ist traumhaft gelegen…
…und insbesondere am Vormittag recht leer.

f) Playa Canaveral

Eben diese Sonnenuntergangswanderung führte uns am weiten Canaveral Strand entlang, der sich abgesehen von der zuvor beschriebenen Bucht (La Piscinita) nicht zum baden eignet. Jedoch waren wir in diesem Abschnitt des Parks komplett alleine unterwegs und konnten den wilden Strand in Kombination mit der Lichtstimmung, kurz vor Sonnenuntergang, in vollen Zügen genießen.

Die Playa Canaveral liegt abseits der bekannten Spots und ist somit recht unberührt

g) Mirador (Aussichtspunkt) & Nueve Piedras Wanderung

Ein weiterer Geheimtipp, den wir im Anschluss an den Spaziergang entlang des Playa Canaveral komplett für uns hatten war der Aussichtspunkt, der zur Mini-Rundwanderung „Nueve Piedras“ gehört. Der Mirador liegt oberhalb des Strands und bietet eine traumhafte Aussicht über den gesamten Strandabschnitt mitsamt dahinterliegender Dschungellandschaft.

Wenn du, wie wir im Hotel Jasayma Parque Tayrona unterkommst, kannst du von hier den Sonnenuntergang beobachten. Falls nicht solltest du die Uhrzeit im Blick behalten, um den letzten Shuttle zu erwischen. Der Weg vom Aussichtspunkt zurück zum Parkplatz der Shuttlebusse dauert rund 20-30 Minuten. Für die vor Ort ausgewiesene „Nueve Piedras“ Rundwanderung solltest du ca. 1 Stunde einkalkulieren.

Der Aussichtspunkt am Ende der Playa Canaveral…
…gehört zu den eher unbekannten Tipps für den Tayrona Nationalpark – aber: der Weg lohnt sich!

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4) Unterkünfte im Tayrona Nationalpark

Um das beste aus deinem Besuch im Tayrona Nationalpark herauszuholen, empfehle ich dir 1-2 Nächte im Park zu verbringen. Nur so hast du die Gelegenheit, die beliebtesten Strände morgens und abends ganz in Ruhe zu genießen (Tagesbesucher müssen den Park bis 17h verlassen). Du hast dabei die Wahl aus Camping, Bungalows oder kleinen Hotels.

Die Hängematten im Camp Arrecifes machen einen guten Eindruck: jede hat ein eigenes, intaktes Moskitonetz und ein eigenes Schließfach mitsamt Steckdose zum Aufladen deiner elektronischen Geräte (Schließfach-Schloss nicht vegessen!)

Camping

Die günstigste Art unterzukommen ist, wenig überraschend, in einem Zelt oder einer Hängematte auf einem der ausgewiesenen Campingplätze (Wildcamping ist streng verboten!). Leider ist es derzeit bis auf Castilletes nicht möglich, diese online zu reservieren. Aufgrund der hohen Nachfrage empfehle ich daher so früh wie möglich am Haupteingang zu sein um dort eine Reservierung für die einzelnen Camps vorzunehmen:

  • Camping Castilletes – liegt etwas Abseits, auf halber Strecke zwischen Parkeingang und dem Parkplatz der Shuttlebusse. Hängematte ab 8€, Zelt ab 10€ p.P.
  • Camping Arrecifes – liegt direkt neben dem gleichnamigen Strand und machte den besten Eindruck aller Camps. Die große Anlage ist gepflegt und wesentlich empfehlenswerter als die umliegenden Campingplätze in der Gegend. Hängematte (mit Moskitonetz) ab 10€, Zelt ab 15€ p.P.
  • Camping San Juan – ist erwartungsgemäß der beliebteste und vollste aller Campingplätze, gerade in der Hochsaison würde ich diesen Campingplatz meiden. Hängematte ab 10€ bzw. 14€ (am Aussichtspunkt), Zelt ab 11€ p.P.
Der Zeltplatz am Cabo San Juan ist der beliebteste aller Campingplätze – hier reiht sich ein Zelt ans andere

Bungalows

Auf den Campingplätzen gibt es auch eine begrenzte Anzahl an Bungalows/Cabanas, jedoch sind diese verhältnismässig kostspielig.

  • Camping Castilletes – die Zimmer machen einen guten Eindruck und haben jeweils ein eigenes Badezimmer. DZ ab 40€, 4-Bett-Zimmer ab 55€
  • Camping Arrecifes – wie o.ä. macht die Anlage den besten Eindruck und bietet die fairsten Preise, die Bungalows sind recht groß und bereits ab 20€ buchbar. Wie du siehst ist dieser Spot einer meiner persönlichen Tipps für den Tayrona Nationalpark in Sachen Camping & Bungalow.
  • Camping San Juan – hier gibt es sehr simple Hütten zum Wucherpreis von 55€. Eher nicht zu empfehlen.
…aber auch die Bungalows im Campamento Arrecifes gehören zu meinen Tipps für den Tayrona Nationalpark, für all diejenigen die etwas komfortable unterkommen möchten als im Zelt

Hotels

Entgegen vieler Webseiten und der Inserate auf den einschlägigen Buchungsplattformen, gibt es innerhalb des Parks nur eine Handvoll Hotels. Lediglich 2 davon sind jedoch, im Hinblick auf das Preis- Leistungsverhältnis, wirklich empfehlenswert und zudem online vorab buchbar:

  • Hotel Jasayma Parque Tayrona – dieses Hotel war unsere Wahl für insgesamt 2 Nächte und ist eine der günstigsten Unterkunftsoption direkt innerhalb des Tayrona Nationalparks, für all diejenigen die nicht campen wollen. Das Haus liegt ein paar Gehminuten hinter dem Parkeingang, bei Bedarf legen die Shuttlebusse hier einen kurzen Stop ein. Die Managerin & Assistenz sind sehr zuvorkommend und helfen dir dabei das beste aus deinem Aufenthalt im Park herauszuholen (auf der Hauswand ist sogar eine Karte des Parks mit Sehenswürdigkeiten aufgemalt!). Die Gerichte, die hier zubereitet werden sind äußerst lecker und eine gute Gelegenheit andere Reisende kennenzulernen, während man bei Dschungelgeräuschen Cocktails schlürft. Die Zimmer liegen im 1ten Stock des nach außen hin offenen Gebäudes, die Badezimmer befinden sich im Garten – eine tolle Übernachtungsoption mitten im Dschungel (am besten 2-3 Nächte buchen!). Zahlung nur in Bar vor Ort, nimm also entsprechend genügend Bargeld mit. Übernachtung im DZ inkl. Frühstück für 2 Personen ab 49€.
  • Alternativ: Ecohotel Yachay Tayrone – dieses schicke Hotel liegt mehr oder weniger schräg gegenüber vom Hotel Jasayma, ist etwas luxuriöser ausgestattet (die meisten Zimmer haben ein eigenes Badezimmer) und verfügt über eine schöne Anlage. Was den Preis angeht, kann das Ecohotel Yachay jedoch nicht mit dem Jasayma mithalten. Übernachtung im DZ inkl. Frühstück für 2 Personen ab 89€.
Das Hotel „Jasayma Parque Tayrona“ ist einer meiner besten Tipps für den Tayrona Nationalpark…
…mit offener Architektur, liebenswerten Gastgebern, Lage im Park und toller Küche zu absolut fairen Preisen!

Alternative: günstige Unterkünfte außerhalb des Parks

Rund um den Haupteingang gibt es zahlreiche günstige Unterkünfte aller Art. Dies ist nicht nur für für all diejenigen eine gute Option, die keine bezahlbare Unterkunft im Park ergattern konnten. Wenn du nur Zeit für einen Tagestrip hast aber am Morgen als erstes im Park unterwegs sein möchtest, bist du hiermit am besten beraten. Auf dieser Übersichtsseite von Booking findest du alle Unterkünfte in und um El Zaino.

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5) Costeño Beach – die Alternative zum Tayrona Nationalpark

Einer meiner ganz persönlichen Tipps für den Tayrona Nationalpark ist der Besuch & die Übernachtung in Costeño Beach. Dieser wunderschöne Strand liegt nur 10 Minuten vom Park entfernt und verfügt über eine kleine Zahl von Hostels und kleinen Resorts. Hier geht es im Gegensatz zum Tayrona Nationalpark noch ganz beschaulich und relaxt zu, die Szenerie ist jedoch recht ähnlich.

Insbesondere wenn der Park geschlossen ist, empfiehlt es sich hier alternativ 1-2 Tage zur puren Entspannung zu verbringen. Ansonsten kannst du deinen Parkbesuch auch mit einem Aufenthalt hier verbinden, da der Haupteingang in kurzer Zeit per Mototaxi erreichbar ist.

Wir waren in der Tayrona Tented Lodge (Costeno Beach) zu Gast und können die Unterkunft uneingeschränkt empfehlen. Die Unterkunft ist ein wenig komfortabler als die umgebenden Hostels. Die Bungalows sind groß genug für 2-3 Personen, haben ein eigenes Badezimmer und werden inkl. Vollverpflegung vermietet. Das Personal ist freundlich und die Lage traumhaft (direkt am Meer, nebenan gibt's eine coole Bar). Das Gesamtpaket macht eine Buchung hier zu einem unschlagbaren Deal. Sehr empfehlenswert!

Ja, Costeño Beach ist mehr als nur eine gute Alternative zum Tayrona Nationalpark…
…wenn du mehr Tit mitbringst solltest du unbedingt in der Tayrona Tented Lodge unterkommen!

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6) Touren

Kolumbien bietet eine reiche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die sich nur schwer in kurzer Zeit erfassen lässt. Wenn du möglichst viel sehen möchtest oder es deine erste Reise in diesen Teil der Welt ist und du etwas Respekt hast, macht eine geführte Tour durchaus Sinn.

Nachdem ich in Peru, Costa Rica und Kuba mit G Adventures zusammengearbeitet habe, kann ich die Touren in kleiner Gruppe wärmstens empfehlen – insbesondere weil der Fokus auf nachhaltigem, verantwortungsbewusstem Reisen liegt. Die Philosophie vor allem auf kleine lokale Businesses zu setzen ist ganz in meinem Sinne. Die folgenden Pakete schließen den Besuch des Tayrona Nationalparks mit ein:

  • Karibik & Kolumbien Express (8 Tage): dies Tour konzentriert sich mit Cartagena, Santa Marta, Minca und dem Tayrona NP auf die Highlights an der Karibikküste. Hotels, Mahlzeiten, Transfers, Eintritt für Tayrona, geführte Wanderungen und Guides sind inklusive.
  • Kolumbien: Kultur & Karibik (22 Tage): Hierbei handelt es sich um eine große Kolumbienrundreise, die sowohl die Hauptstadt Bogota, die Kaffeeregion, Salento, Medellin, Cartagena, Santa Marta, Minca und den Tayrona Nationalpark, als auch den mehrtägigen Trek zur Ciudad Perdida einschließt! Im Reisepreis sind Transfers, Inlandsflüge, Hotels, Camps (Wanderung), Mahlzeiten, Eintritte, geführte Wanderungen und Guides enthalten.
Eine Tour mit Gleichgesinnten ist ein prima Weg noch mehr von Kolumbien zu sehen und lässt sich auch mit einer individuellen Reise kombinieren!

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7) Anreise & Gebühren

Der Tayrona Nationalpark liegt quasi direkt neben Santa Marta, die Fahrt vom Stadtzentrum zum Eingang des Parks dauert lediglich eine Stunde.

Vom Flughafen Santa Marta – nimmst du am besten ein Taxi zur Ecke „Calle 11“ & „Carrera 11“ in Santa Marta, von dort gibt es eine regelmäßige Busverbindung zum Haupteingang des Tayrona Nationalpark (El Zaino). Achte auf das Schild in der Frontscheibe, hier sollte „Parque Tayrona“ o.ä. zu lesen sein. Die Fahrt kostet umgerechnet 2€.

Von Santa Marta – läufst du am besten zur zur Ecke „Calle 11“ & „Carrera 11“ und nimmst wie o.a. den Bus

Privater Transfer – wenn du unabhängig sein möchtest und es bequemer magst kannst du von Santa Marta auch ein Taxi nehmen. Die Fahrt zum Parkeingang kostet um die 10€.

Transport im Park – vom Haupteingang zum Hauptwanderweg kannst du entweder einen Shuttle nehmen (1€) oder die 4km auf der Straße zu Fuß zurücklegen. Wir haben beides gemacht und konnten auf unserem Rückweg Affen in den Bäumen beobachten, ansonsten gibt es auf diesem Abschnitt nicht allzu viel zu sehen.

Eintritt: Hier gilt für ausländische Touristen eine Gebühr von 16€ (Nebensaison) bzw. 20€ (Hauptsaison).

Die Busse die zwischen Santa Marta und dem Tayrona Nationalpark pendeln sind der günstigste Weg zum Park zu gelangen

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8) Mein Video

Wie auch in den anderen Beiträgen meiner Kolumbienserie (Cartagena, Medellin, Bogota und Cali) habe ich meine Tipps für den Tayrona Nationalpark auch in Videoform verarbeitet. Neben den hier genannten Sehenswürdigkeiten gehe ich dabei auch auf andere empfehlenswerte Highlights in der Region um Santa Marta ein:
 

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Weitere Tipps für den Tayrona Nationalpark?

Warst du selbst auch schon in Kolumbien? Welche Empfehlungen & Tipps für den Tayrona Nationalpark kennst du noch? Wenn du Empfehlungen hast die auf jeden Fall in einen Urlaub vor Ort gehören: ab damit in die Kommentare!

Allein die Sonnenuntergänge im Tayrona sind echt sehenswert!
 
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Wer schreibt hier?

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