Backpacking Chile Steve on tour

onTour #023: Sol y Playa en Viña

Vina del Mar is often called the noble suburb of Valparaiso, because here everything seems to be more organized and more clean. In Vina you can find a lot of beautiful beaches with palms and beachclubs, parks and a lively nightlife. I decided to spend a day in Vina just for relaxation. I took some of the minibuses (i had to ask because the minibussystem here is a kind of mystery for non-locals) and walked around vina, enjoyed the sun and the seaside – it was quite empty in contrast to the summertime.

(German Post)Vina del Mar ist zwar eine eigene Stadt, gilt jedoch gemeinhin als der noble Vorort vom nur 9km entfernten Valparaiso. Im Gegensatz zu Valpo finden sich hier viele lange Sandstrände, große Apartmentbauten, Strandbars und große Hotels. Vina ist ein mondäner Urlaubsort und lebt somit fast ausschließlich vom Tourismus. Grund genug für mich um endlich mal einen Tag am Strand zu verbringen – wenn auch nicht im Wasser, das wäre dann doch noch etwas zu kalt gewesen (das ist es im übrigen auch im Sommer).

Meine Journey startete jedoch bereits in Valpo, denn um nach Vina zu kommen muss man ersteinmal das Minibussystem verstehen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Man stelle sich vor: es gibt zahlreiche bunte Minibusse die sich durch den Stadtverkehr quetschen, alle sehen gleich aus und haben 3-4 Schilder hinter der Frontscheibe auf denen irgendwelche Zahlen und Straßennamen stehen – richtige Haltestellen gibt es nicht, gehalten wird wo jemand winkt oder an größeren Plätzen wo viele Leute stehen. Also suchte ich letzteren Ort und fragte mich durch – ein Dame war so nett und schrie auf als der richtige Bus kam. Perfekt. Nun bat ich den Fahrer mir mitzuteilen wenn wir im Zentrum von Vina angelangt sind – leider vergass er dies, sodass ich irgendwann mal meinen Stadtplan zückte und die nächstgelegene Haltemöglichkeit zum Ausstieg nutzte.

Vina_strand

Ich spazierte durch die Parks und die Fußgängerzone und kam schließlich an die Küstenpromenade. An einer Mündung des hießigen Flußes Marga-Marga verweilte ich ein wenig und beobachtete ein paar Pelikane in freier Wildbahn bevor ich meinen Weg fortsetzte. Vorbei an gähnend leeren Restaurants und geschlossenen Touri-Unterkünften gelangte ich schließlich zum Strand, auch dieser war entsprechend leer. Dennoch war es unheimlich erholsam die Strandpromenade entlang zu gehen, die Sonne zu genießen und dem Wellenrauschen zuzuhören. Im Sommer ist hier die Hölle los: überlaufene Strände und in der Nacht Partys ohne Ende.

IMG_0019
Auf dem Rückweg schaute ich noch im Castillo Wulff vorbei – einem imposanten kleinen Schloss, welches halb über dem Meer schwebt. Hier musste man keinen Eintritt zahlen und konnte sich eine Kunstausstellung ansehen, sowie dem Spiel der Wellen unterhalb des Gebäudes -durch einen Glasboden- zusehen. Um meinen Hunger zu stillen entschied ich mich heute mal einen typisch chilenischen Imbiss auszuprobieren, also suchte ich mir einen Laden der etwas abgefrackt aussah und bestellte mir einen Churrasco (großer Burger mit gegrillten Rinderfiletstreifen und viel Avocadocreme). Gesättigt, erholt und mit einem kleinen Sonnenbrand im Gepäck ging es am Abend wieder zurück nach Valpo, diesmal allerdings mit dem Taxi *hehe*.

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