Backpacking Chile Steve on tour

onTour #003: Hurricane, Bloque de Pisos y Cerveza de Frutas

In den Tagen vor meiner Abreise habe ich eher nebenbei mitbekommen, das sich derzeit ein Hurricane über dem Atlantik austobt – allerdings habe ich da noch keine direkte Verbindung zu meiner Reise hergestellt. Da der Flug mit einem Lansgtreckenflugzeug, aufgrund seiner Größe, normalerweise recht ruhig verläuft stellte ich mich auf eine erholsame Nacht ein – weit gefehlt: 1-2Stunden nach dem Start wurde wir ordentlich durchgeschüttelt und verloren teilweise rapide an Höhe, das ganze dauerte 2h an und sorgte für einige Aufregung. Der Rest der Reise verlief dagegen ruhig und auch die Stewardessen waren äußerst freundlich (wenn man davon absieht das ich bei nahezu jedem Getränkeausschank von der gleichen Stewardess mit Saft o.ä. bekleckert wurde), einziger Wermuthstropfen war das Fehlen eines Bordentertainmentsystems. Der Anflug auf Santiago über die Anden entschädigte für einiges:
Ein paar Tage vor meiner Abreise habe ich -deutsch wie ich bin- bereits meine erste Unterkunft in Chile via CouchSurfing(Was?) organisiert. Nach einigen Anläufen lud mich Johan ein sein Gast zu sein – zudem gab er mir wertvolle Tipps mit auf den Weg, was den Transport vom Flughafen zum Zentrum angeht. Mit einem Sammeltaxi war ich in 30min vor Johans Tür und wurde sogleich freundlich empfangen. Nach Kaffee und einem ausgedehnten Gespräch (in welchem ich erfuhr das Johan als U.S. Diplomat in Santiago arbeitet und zudem schon ein paar Sachen für meinen Aufenthalt organisiert hat) ging es hinaus in die Stadt. Mein Zuhause für die ersten Tage in Chile liegt sehr zentral und gilt als eines der In/Boheme-Viertel Santiagos – Cafes, Bars, Restaurants und nahezu alle Sehenswürdigkeiten kann man in wenigen Minuten zu Fuß erreichen, zudem ist das Barrio Lastarrio sehr sicher. Direkt neben dem Hauseingang befindet sich der Eingang des Parque Santa Lucia, mit einem Cerro (Hügel/kleiner Berg) von dem aus man über die Stadt blicken kann.

Bezeichnend für Santiago sind die vielen Hochhäuser (Bloque de Pisos) und der Smog – allerdings hatte ich noch verhältnismäßig gute Sicht, da derzeit das Festival zum 200jährigen Geburtstag des Staates stattfindet und somit eher weniger Verkehr herrscht (ein weiterer Faktor ist das Wetter: bei etwas mehr als 20grad staut sich der Smog nicht so wie im Sommer).

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Ansonsten kommt die ca. 5,5mio Einwohner zählende Hauptstadt recht europäisch daher: gepflegte Parks, Glasfasaden, Fußgängerzonen mit den üblichen Klamottengeschäften und ein paar wenige historische Gebäude und Plätze. Wie der Zufall es will liefen wir sogleich auch dem Bürgermeister von Santiago über den Weg, welcher ein Bad in der Menge nahm.

Sant_02

So langsam machte mir mein Jetlag zu schaffen und der Magen meldete sich, so suchten wir uns ein nettes Restaurant und gingen alsbald dazu über die einschlägigen Biersorten auszuprobieren (immer diese Vorurteile das wir deutschen ausschließlich). Ein Bier stach dabei besonders heraus: es nennt sich “Calle Calle”, kommt aus Valdivia und schmeckt als ob beim Brauprozess Früchte verarbeitet werden. Allerdings gab es auch eine Sorte die den Namen Bier verdient: “Austral”, ironischerweise kommt diese auch aus Valdivia…

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